Lichterfest Boyacá

Light festival in Boyacá Colombia

Last updated on January 23rd, 2021 at 03:31 pm

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Mein Name ist Frank und ich betreibe ein Reisebüro in Bogota, Kolumbien. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Lichterfest in Boyaca

Es gibt viele Traditionen, welche die kolumbianische Kultur lange Zeit bewahrt hat. Eine der repräsentativsten sind die Weihnachtsbeleuchtungen, welche die Strassen und Häuser der Kolumbianer im Dezember und im Januar erstrahlen lassen. Diese Tradition, sowie viele andere auch, wurde aus Europa und den Vereinigten Staaten zusammen mit dem Weihnachtsbaum, der Krippe und dem Weihnachtsmann übernommen.

Das Departement Boyacá gehört zu den Regionen in Kolumbien, welche die katholischen Traditionen weiterhin hochhalten und ausgiebig zelebrieren. Die Weihnachtszeit, sowie Ostern sind die wichtigsten Wochen im kolumbianischen Kalender. Am 7. Dezember, beginnend mit dem Tag der kleinen Kerzen und dem 16. mit den Feierlichkeiten der Geburt Jesus Christus, dauern die Feierlichkeiten 9 Tage an, bis um Mitternacht am 24. Dezember, bekannt als Weihnachten, resp. Heiligabend.

In unseren Boyaca Touristeninformationen finden Sie übrigens noch mehr Wissenswertes über dieses fantastische Departement.

Boyacá repräsentiert Elemente der indigenen und spanischen Kultur durch Objekte wie den Ruana. Ein durch die Muiscas verwendetes Kleidungsstück aus prähispanischen Zeiten, ähnlich einem Poncho,  sowie eines charakteristischen Hutes. Oder Musikinstrumente, die bei den traditionellen Festen der Region verwendet werden, wie die Gitarre, die aus Spanien mitgebracht wurde, begleitet von Instrumenten wie dem Capador, einer Art Panflöte, welche ein Vermächtnis der einheimischen Muisca-Kultur ist.

Inmitten dieses Multikulturalismus entwickelte sich die Verwendung von Lichtern in öffentlichem, sowie privatem Raum zu der Hauptattraktion in Boyacá. Mit der Zeit entwickelte sich eine regelrechte Konkurrenz der verschiedenen Kommunen, um den Besuchern die eindrücklichsten Lichter und christlichen Darstellung zu bieten. Daraus entwickelte sich sogar ein Tourismus. Eines der eindrücklichsten Objekte in dieser Zeit ist die Brücke von Boyacá.  Diese Sehenswürdigkeit ist ausserdem eine der kultigsten Stätten in der Geschichte der Revolution der Unabhängigkeit Kolumbiens. Man passiert sie auf dem Weg zu den weiteren Gemeinden des Departements. Tunja, die Hauptstadt, Sora, Nobsa, Corrales, Villa de Leyva, sind nur einige Beispiele von Ortschaften, welche man besuchen sollte. Villa de Leyva, eines der schönsten Orte in Kolumbien und Nationaldenkmal, bietet Besuchern am Vorabend der Nacht der Kerzen ein eindrückliches Lichterspektakel und Feuerwerk. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Im ganzen Departement finden zudem verschiedene Feste und Messen statt. Diese locken sowohl Einheimische als auch Touristen mit Musik und traditionellen Tänzen an. Boyacá ist ausserdem für seine köstlichen Speisen und Desserts bekannt. Boyacá kann das ganze Jahr über besucht werden, bietet im Dezember jedoch eine einzigartige Magie. In vielen kleinen Orten werden althergebrachte Traditionen zelebriert und können aktiv miterlebt werden.

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