Alle Informationen zu den Rosario Inseln nahe Cartagena

Liebe Leser

Mein Name ist Frank und ich betreibe ein Reisebüro in Bogota, Kolumbien. Wenn Sie ein Feedback oder Vorschläge haben, schreiben Sie diese bitte in die Kommentare. Vielen Dank und eine gute Reise nach Kolumbien!

Die Rosario Inseln sind ein Archipel im Departement Bolivar und man erreicht diese mit dem Boot innerhalb 45 Minuten von Cartagena aus. Die Distanz zur Touristenstadt beträgt rund 50 Km. Die Rosario Inseln gehören ebenfalls zum Netzwerk der 59 Nationalparks von Kolumbien. Es gibt verschiedene Touren und Möglichkeiten zum Aufenthalt und Betrügereien.

Die Rosario Inseln

Das Archipel umfasst 28 Inseln, wobei die meisten Inseln privat sind. Einige bieten Sandstrände, andere Villen die man mieten kann, wiederum andere sind ein bisschen grösser und man findet Unterkünfte wie Hotels oder Hostels darauf.

Die Inseln sind eine beliebte Destination für Ausflüge von Cartagena aus. Das kristallklare Wasser in der atemberaubenden karibischen Umgebung lassen jedes Herz höher schlagen. Man kann dort tauchen, schnorcheln, schwimmen, die Mangroven erkunden, in biolumineszenten Plankton schwimmen oder auch einfach gar nichts machen.

Wie kommt man zu den Rosario Inseln?

Es gibt viele Wege nach Rom und ebenfalls zu den Rosario Inseln. Von Cartagena aus kann man entweder direkt mit einem Boot hinfahren oder aber mit dem Auto nach Baru fahren und dann ein Boot besteigen.

Boots Touren von Cartagena aus

Boots Touren werden in jeder Preisklasse angeboten und wieder einmal muss man sagen, man kriegt, wofür man bezahlt. Rund um das historische Zentrum wird man regelmäßig angesprochen und kann diverse Touren erstehen. Diese Verkäufer arbeiten auf Provisionsbasis und auch die ganze Tour ist auf Provisionsbasis aufgebaut. Die Boote werden entsprechend bis zum letzten Platz beladen und man besucht dann zum Beispiel das Aquarium wo sogenannte „glückliche“ Delfine Vorführungen zeigen (Welcher Delfin ist in Gefangenschaft wohl glücklich?). Natürlich kostet das Anlegen des Bootes und der Eintritt einen zusätzlichen Obolus. Der ganze Tag verläuft dann so weiter und überall hat man weitere Möglichkeiten den Geldbeutel zu zücken. Meist fährt man ebenfalls noch zur Playa Blanca, was dem Desaster die Krönung aufsetzt. Dort wird man dann ununterbrochen von Strandverkäufern und Massage Frauen belästigt und wenn man Pech hat, wird man bei der Verpflegung auch noch über das Ohr gehauen.

Ebenfalls in Cartagena kann man eine private Bootstour buchen, man kann ein Boot für sich chartern. Bei einem vertrauenswürdigen Anbieter bekommt man dann eine anständig ausgebildete und bezahlt Crew und genießt den Luxus der Freiheit. Man kann dann nämlich nach Lust und Laune die Insel und den Strand wechseln oder sonstige Aktivitäten ausführen. Ebenfalls hat man immer kühle Getränke griffbereit. Dies ist übrigens auch die Methode, welche ich persönlich empfehle. Als Reisebüro in Bogota können wir das gerne organisieren.

Eine weitere zu prüfende Möglichkeit ist es, ein Segelboot zu chartern und gleich ein paar Tage in den Rosario Inseln zu verbringen. Nicht alle Segelboote stehen jedoch dazu zur Verfügung, da viele für eine Reise nach Panama ausgerichtet sind. Man kann jedoch online recherchieren oder sich gleich an den Häfen durchfragen und dies direkt mit einem Kapitän vereinbaren.

Es gibt zudem Hotels, wie das Hotel Casa San Agustin, welche über einen privaten Strand oder Arrangements auf den Inseln verfügen. Dementsprechend können je nach Hotel Aktivitäten direkt an der Rezeption gebucht werden.

An den Wochenenden ist sicherlich die „Booze Cruise“ eine der beliebtesten Touren. Man fährt mit dem Boot zur Insel Cholon, wo man abfeiern kann.

Verpflegung auf den Rosario Inseln

Auf den Inseln ist natürlich Seafood angesagt. Frischer Fisch mit Kokosreis ist dabei der absolute Klassiker. Je nach Tour kann man auch an einem der zahlreichen Hotels anlegen und dort verpflegen. Je nach Insel und Strand gibt es jedoch auch lokale Fischer, die einem per Boot Verpflegung offerieren.

Bei den Preisen sollte man jedoch nicht alles akzeptieren. Vor allem auf Cholon werden für kleine Portionen horrende Preise verlangt. Ein Teller kostet da locker einmal COP 90,000. Einen solchen Preis zahlt man in Kolumbien nicht einmal in einem Gourmet Restaurant.

Generell hat sich in der Region leider eine Mentalität des schnellen Geldes eingestellt. Vor Allem als Ausländer wird man immer wieder mit lächerlich übertriebenen Preisen konfrontiert, wobei man das meistens nicht einmal bemerkt.

Baru und Playa Blanca

Baru ist heute eine Halbinsel und das wohl beste Hotel der Region, das Hotel las Islas, befindet sich dort. Es gibt noch weitere Hotels und hübsche dazugehörende Strände. In der Inselmitte befindet sich ebenfalls ein kleines Dorf.

Playa Blanca, wie oben bereits kurz erwähnt, ist eine der Hauptdestinationen für Tagesausflüge von Cartagena aus. Von den Behörden wurde bereits mehrmals kommuniziert, den Strand zu schließen, aber passiert ist bisher nichts. Der frühere Traumstrand hat sich inzwischen in einen absoluten Zirkus verwandelt. Man kann nicht 2 Minuten ungestört in der Sonne liegen. Strandverkäufer und Massage Ladies sorgen dafür, dass man sicherlich nicht einschläft.

Dazu kommen stetige Bootsladungen ankommender Touristen, lärmende Jetskies und Musik aus jeder Richtung. Jeder versucht einem etwas zu verkaufen und sollte man wie ich klar als nicht Kolumbianer identifiziert werden können, nehmen diese Bemühungen um den Faktor 10 zu. Jenseits des Strandes türmt sich dann auch entsprechender Abfall, denn für diesen ist niemand zuständig. Für alle die sich für einen Ausflug dahin entscheiden, viel Spaß!

Aufenthalt auf den Rosario Inseln

Man kann entweder auf einem Boot übernachten, oder eines der zahlreichen Hotels oder Hostels buchen. Weiter stehen verschiedene Villen auf privaten Inseln zum Angebot. Ich kenne bisher nur das Hotel las Islas. Dieses ist luxuriös.

Ich kann hier leider keine klare Empfehlung aussprechen. Bisher habe ich von Reisenden gute sowie schlechte Erfahrungen gehört. Ich glaube, das größte Problem der lokalen Anbieter ist, einen konstanten Service aufrecht zu erhalten. Aufgrund der Abgeschiedenheit treten manchmal Qualitätsprobleme auf, der Strom fällt aus oder Mitarbeiter kommen nicht zur Arbeit oder andere Unannehmlichkeiten treten auf. Sollte man sich für einen Aufenthalt auf einer der Inseln entscheiden, sollte man sich dessen bewusst sein.

Was gibt es auf den Rosario Inseln zu beachten?

Kolumbien Reisende die ebenfalls Cartagena auf der Reiseroute haben, sollten einen Abstecher zu den Rosario Inseln auf jeden Fall in Betracht ziehen, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Mann sollte jedoch im Vorfeld seine Bedürfnisse und sein Budget überprüfen und entsprechend die möglichen Optionen ausloten. Eine Auswahl nach dem Motto „Geiz ist Geil“, kann sich wohlmöglich schnell rächen.

Angepriesene Leistungen sollten immer dokumentiert sein. Stellen Sie sicher, dass sie über allfällige zusätzlich anfallende Kosten Bescheid wissen. Akzeptieren Sie nicht alle Preise für Verpflegung. Fragen Sie immer im Vorfeld den Preis nach, auch sollten Sie nur ein Bier bestellen.

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2020-05-01T18:04:59+00:00

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