Boyaca

BOYACA

In der östlichen Bergkette der Anden befindet sich das Departement Boyacá, eines der 32 Departemente Kolumbiens. Es ist als eine kühle Region bekannt, deren Hauptwirtschaftsaktivitäten Landwirtschaft und Smaragdabbau sind. Diese Region hat jedoch noch viel mehr zu bieten. Es gibt ebenfalls warme Klimazonen, Täler und Ebenen mit einer grossen Vielfalt an Landschaften. Die einzigartige Gastronomie wurde uns von unseren indigenen Vorfahren des Hochlandes überliefert. Ausserdem findet man in Boyacá viele wunderschöne Dörfer, die mit der Geschichte des Landes verbunden sind.

In Boyacá befand sich das religiöse Zentrum der Muisca-Kultur. Es war ein sehr wichtiges Gebiet während der Eroberung durch die Spanier und des Unabhängigkeitskrieges. Schlachten fanden im Pantano de Vargas und bei der Boyacá Brücke statt. Einige der schönsten Städte Kolumbiens, wie zum Beispiel Monguí und Villa de Leyva, befinden sich zudem in Boyacá.  Eine Spezialität der Region sind die lokalen Handwerksbetriebe, welche Ponchos, Keramik und Stoffe herstellen.

In Boyacá gibt es viele Juwelen (nicht nur Smaragde) zu entdecken. Von historischen Städten, Handwerkskunst, zauberhaften Orten zum Wandern, Mooren, Bergen, Seen bis zu den freundlichen Menschen die Touristen mit offenen Armen empfangen, bleiben keine Wünsche offen.

Die Entfernung von Bogota nach Tunja beträgt ungefähr 2 Stunden. Die durchschnittliche Fahrzeit zu den wichtigsten Touristenattraktionen in Boyacá von Tunja aus ist circa 90 Minuten. Boyacá ist hügelig und die Strassen sind daher sehr kurvig. Der allgemeine Zustand der Verkehrswege ist allerdings gut. Das ganze Gebiet ist ausserdem gut durch Busverbindungen erschlossen.

  • Februar: Kunst- und Kulturfeste (Ventaquemada), Astronomisches Festival (Villa de Leyva).
  • Juli: Sochagota See Festival (Paipa), Feierlichkeiten der Jungfrau von Chiquinquirá.
  • August: Drachenfest in Villa de Leyva.
  • September: Paipa Nationaler Band Wettbewerb.
  • Dezember: Lichterfest in Boyacá

Die Haupttouristenattraktionen von Boyacá liegen auf einer Höhe zwischen 2.000 und 4.000 Metern über Meer. Aufgrund dessen sollten sich Besucher Zeit zur Akklimatisation lassen. Besonders vor körperlichen Aktivitäten sollte genügend Zeit eingeräumt werden um gesundheitliche Risiken vorzubeugen. Des Weiteren ist die Sonneneinstrahlung intensiv und die Verwendung von Sonnenschutz ist unabdingbar. Aufgrund der Höhe sind zudem die Temperaturen teilweise sehr frisch, die Kleidung sollte dementsprechend gewählt werden. Gewisse Routen sind ausserdem sehr kurvig. Empfindlichen Personen wird daher die Einnahme von Medikamenten gegen Reisekrankheit empfohlen.

Angebot

  • Puente de Boyacá

    Die historische Bedeutung der Boyacá Brücke ist unbestreitbar. Die letzte Schlacht für die Unabhängigkeit gegen die spanische Krone wurde hier geführt. Neben der Brücke gibt es zwei Denkmäler und einen Blick auf die wunderschöne Landschaft der Boyacá-Berge. Es ist ein Ort der Geschichte und ein Eckpfeiler in der Entstehung des heutigen Kolumbiens.

  • Ráquira

    Die Stadt Ráquira ist berühmt für ihre Keramikarbeiten. Es sind Erbstücke der Ureinwohner, die diese Region bewohnten. Ráquira ist hübsch und klein. Sehenswert sind die Skulpturen, welche auf dem Hauptplatz stehen. Die Stadt besteht vor allem aus Geschäften, welche die Keramikarbeiten in allen erdenklichen Farben und Formen anbieten.

  • Villa de Leyva

    Villa de Leyva ist eine der bekanntesten und touristischsten Städte Kolumbiens. Es wurde 1954 zum Nationaldenkmal erklärt. Seine Strassen und Gebäude sind hervorragend erhalten und sind Zeitzeugen der Kultur und Geschichte.

    Es gibt diverse Sehenswürdigkeiten, wie das Paläontologische Museum, welches unter anderem ein grosses Fossil eines Meerestieres beherbergt, welches in der Gegend vor Millionen von Jahren lebte. Es finden sich ein Kloster aus dem 17. Jahrhundert, Naturkundemuseen, Weingüter, ein Terrakotta Haus und vieles mehr. Die Durchschnittstemperatur beträgt 17 ° C und die Höhe beträgt 2.149 Meter über dem Meeresspiegel.

  • Monguí

    Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 12° C und einer Höhe von 2.900 Metern über Meeresspiegel zählt Monguí zu den kühleren Orten in Kolumbien. Monguí befindet sich zudem im Katalog der schönsten Dörfer Kolumbiens und ist touristisch noch wenig besucht. Aufgrund der Höhe finden sich in der Nähe Paramos, welche mit lokalen Guides bewandert werden können. Ein Gaumenschmaus sind dazu die köstlichen Regenbogenforellen. Monguí ist ebenfalls für sein Ledergewerbe bekannt. In Handarbeit werden in vielen Betrieben Fussbälle hergestellt.

  • Pueblito Boyacense

    Dieses kleine Dorf am Rande von Duitama vereint den architektonischen und kulturellen Reichtum des Departements Boyacá. Die hübschen Gassen und Gebäude können zu Fuss erkundet werden. Im Ort finden sich Restaurants, Hotels und lokales Handwerk.

  • Tota-See

    Mit 3.015 Metern über dem Meeresspiegel ist der Tota See der grösste und höchste See Kolumbiens. Mit einer Fläche von 55 Km² und einer maximalen Tiefe von 60 Metern war dieser See einer der wichtigsten Orte für die Ureinwohner Muiscas. Es gibt einen schönen Strand aus weissem Sand, der mit einem karibischen Strand verwechselt werden kann. Die Wassertemperatur beträgt jedoch 12° C und lädt daher nicht zu schwimmen ein. Aktivitäten wie Segeln, Wassersport oder Reiten werden unter anderem angeboten.

  • Nationalpark El Cocuy

    Dieser gigantische Park (306.000 Hektar) besitzt die grösste Gletschermasse Kolumbiens. Er beinhaltet mehr als 25 Gipfel, bedeckt mit Schnee und Eis auf zwei Bergketten. Die Höhe reicht von 600 bis 5.330 Meter über dem Meeresspiegel. Besucher können nicht nur auf verschiedenen Routen im Gebiet wandern und verschiedenen Ökosysteme erkunden, sondern ebenfalls Tiere und Vögel beobachten.

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